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  • Tobias

Test des Mindwave von NeuroSky

Aktualisiert: 19. Sept 2018


Abb. 1: Louis trägt das Mindwave headset

Auch NeuroSky hat ein solches Headset (Funktionsweise mit Potenzialunterschied sehr ähnlich dem „Star Wars, The Forcetrainer II“ von Uncle Milton) auf den Markt gebracht. Das Mindwave hat ein ansprechendes, hochwertig wirkendes Design. Dieses Headset lässt sich allerdings nicht mit mobilen Geräten verbinden, dafür müsste ein anderes Headset erworben werden (mindwave mobile). Die Installation dauert hier also deutlich länger. Man muss mit einer CD zunächst mehrere Programme herunterladen, man kann daraufhin auf 10 kostenlose Apps zugreifen. Weiterhin besteht die Möglichkeit weitere Apps zu kaufen, dieser Test bezieht sich jedoch lediglich auf die Kostenlosen.


Das Headset verbindet sich automatisch mit dem Gerät oder über einen Code, welcher unter der Batterie im Headset zu finden ist. Nach der Installation, gibt es ein Einführungsvideo für den passenden Sitz und allgemeine Funktionen. Dann kann das Training beginnen.


Diese Apps lassen sich allerdings weniger über die gemessenen Potenziale steuern, sondern zeigen größtenteils nur die Beta-Wellen an, ohne dass diese Einfluss auf das Spiel haben.


In der Meditationsapp (Abbildung 3 und 4) werden zwei Wellen dargestellt. Während rot die Aufmerksamkeit, also die Anzahl der Beta-Wellen darstellt, lässt sich über die blaue die Anzahl der Alpha-Wellen, der jeweilige Grad der Entspannung ablesen. Dies hat sehr gut funktioniert, aktive Entspannung beispielsweise konnte man in dem Diagramm deutlich ablesen. Bis zum jeweils letzten Tiefpunkt der beiden Wellen wurde hier mit geschlossenen Augen gemessen. Hier sieht man deutlich, wann eine Entspannungsphase vorliegt und anschließend wieder die Konzentration, also die Beta-Wellen (rot), ansteigen (Abbildung 3).




In Abbildung 4 stellt sich eine aktive Konzentration dar, wobei die rote Linie stark nach oben steigt und die Entspannungslinie dementsprechend niedrig ist.  




Mit dem Visualizer (Abbildung 5) kann man seine Gehirnströme musikalisch und optisch darstellen lassen, dabei werden auch die Konzentration an unterschiedlichen neuronalen Wellen angezeigt.



In der Mathe App (Abbildung 6) muss man mathematische Aufgaben der vier Grundrechenarten lösen. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich einstellen. Anschließend wird einem wieder die Gehirnaktivität angezeigt.


Abschließend lässt sich sagen, dass das Headset von Mindwave Tragekomfort und hochwertige Verarbeitung bietet. Die Installation nimmt etwas Zeit in Anspruch und es ist nicht mit mobilen Geräten kompatibel. Die verschiedenen Apps zeigen einem lediglich an, wie sehr man sich konzentriert, diese lassen sich jedoch nicht über die Konzentration steuern. Die Messungen als solche sind dafür aber sehr präzise und können daher auch als wissenschaftlich valide angesehen werden. Die Apps an sich sind gut gelungen, abwechslungsreich und eignen sich für das Training kognitiver Fähigkeiten.




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