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  • Tobias

Test des Star Wars, The Forcetrainer II von Uncle Milton

Aktualisiert: 19. Sept 2018





„Clear your mind!“ Diesen Satz hörte man sehr oft von Yoda. Denn anscheinend ist sich zu konzentrieren einfacher als sich nicht zu konzentrieren. Uncle Milton hat eine vereinfachte Version eines EEGs (Elektroenzephalograph) als Headset entwickelt. Mit Hilfe dieses Headsets kann man über eine App Hologramme steuern.



Dieses Headset misst den Potenzialunterschied, also die Spannung an zwei Punkten des Kopfes. Wenn man sich konzentriert steigen die Beta-Wellen im Gehirn an, entspannt man sich sind die Alpha-Wellen präsenter. Das Headset erkennt nun die verschiedenen Wellenarten und gibt die Informationen an das Bluetooth-Gerät (in diesem Fall ein iPad) weiter.


In der App geht es am Anfang darum eine Kugel, welche wie alles weitere auch als Hologramm projeziert wird, nach unten bzw. oben zu bewegen, nur mit Hilfe der eigenen Konzentration. Wenn man sich konzentriert, steigt die virtuelle Kugel und sie sinkt wieder, wenn man sich nicht mehr konzentriert. Das bedeutet steigen, beziehungsweise sinken die Beta-Wellen im Gehirn, so steigt und sinkt die Kugel in dem Spiel. Wie sehr man sich konzentriert wird einem in einer Ecke auf dem Bildschirm angezeigt.


Hat man es geschafft die Kugel zu bewegen, darf man in die nächste Trainingseinheit wechseln. Durch die App wird man von Yoda, einem bekannten Charakter aus dem Star Wars -Universum, geleitet, der auch innerhalb der Level Tipps gibt. Weitere Aufgaben sind beispielsweise das Finden von Kristallen sowie die Zusammensetzung entsprechender Waffenteile, um abschließend ein Lichtschwert von einem Charakter der „dunklen Seite“ zu erobern.


Diese Level sind danach lediglich in verschiedenen Schwierigkeitsstufen wiederholbar, wodurch sich langfristig Monotonie einstellen kann.


Im Laufe des Spiels hatten sämtliche Tester, an unterschiedlichen Stellen, das Gefühl, das System würde nicht oder nur zeitve

rzögert auf ihre jeweiligen Anstrengungen reagieren. Dies legt den Schluss nahe, dass das System zuweilen unter mangelnder Präzision bezüglich der Messung oder Übertragung der Potenziale leidet.


Als Fazit lässt sich sagen, dass es sich bei diesem System um ein Spiel handelt, welches auf technischer Seite, in Bezug auf Potenzialmessung und -übertragung, noch ausbaufähig ist. Es kann nur über eine App angesteuert werden, welche aber in den meisten Fällen zuverlässig funktioniert. Als Zeitvertreib, insbesondere für Kinder, um so spielerisch die Konzentration zu verbessern, erfüllt es durchaus seinen Zweck.


Positiv anzumerken ist an dieser Stelle, dass die Steuerung und Bluetooth-Verbindung einfach zu bedienen ist und das Headset sich problemlos mit dem iPad verbinden ließ, wodurch die App gestartet werden konnte.


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