Ravis 3D

Verbundprojekt zur Entwicklung eines Navigationshilfsmittels für Menschen mit Sehbehinderung

​Ein erfolgreicher Abschluss des Ravis 3D Projektes.

Ende Juni hatten wir ein erfolgreiches Abschlussmeeting des Ravis 3D Projektes welches vom Land Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union gefördert wurde. In dem Projekt konnten erfolgreich drei Demonstratoren als Hilfssystem für Menschen mit einer Sehbehinderung entwickelt werden. Diese erfassen die Umgebung mittels Radarsensorik und überführen die Signale in eine 3D-Audio-Ausgabe. Der Nutzer kann diese Information über ein Hörgerät empfangen, so dass er weiterhin die Umgebungsgeräusche problemlos wahrnimmt. Die wesentliche Herausforderung bestand neben der Echtzeit-Prozessierung der Signale in der Benutzerfreundlichkeit des Systems. In den nächsten Wochen wird das vielversprechendste System noch weiter mit Betroffenen getestet. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie Interesse haben das System auszuprobieren.

Im Verbundprojekt RaVis-3D wird ein Hilfssystem für Sehbehinderte entwickelt, welches die Umgebung per Radar erfasst und diese in eine 3D-Audio-Umgebung übersetzt, welche dem Nutzer über ein Hörgerät dargestellt wird. Ergänzend wird erforscht, inwieweit weitere Benutzerschnittstellen wie taktile Ausgaben, Smartphones oder Smartwatches hilfreich für die Orientierung sind.

Eine große Verbesserung für die Alltagsunterstützung von Sehbehinderten hat sich das Forschungsprojekt RaVis-3D zum Ziel gesetzt: Mit spezieller Technik am Kopf oder Körper wird die Umgebung per Radar erfasst. Anschließend wird die Umgebung in Echtzeit in Audiosignale übersetzt (eine sogenannte 3D-Audioumgebung), welche dem Nutzer über ein Hörgerät dargestellt wird.

Im RaVis-3D Projekt übernimmt SNAP zum einen die Analyse der Nutzeranforderungen an ein solches Assistenzsystem und zum anderen die Tests des Prototyps durch Nutzern mit Hör- und Sehschädigungen. Hierbei steht insbesondere die Untersuchung der kognitiven Belastung durch verschiedene Sinneseindrucke des Nutzers im Vordergrund, welche u.a. mit EEG-Messungen (Elektroenzephalografie) durchgeführt wird.

Das Projekt ist im Spätsommer 2016 gestartet und wird gefördert durch die Europäischen Union (Europäischer Fond für regionale Entwicklung (EFRE)) und das Land Nordrhein-Westfalen.

Kompetenz durch Kooperation - Projektpartner:

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44799 Bochum

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